Magnetentlader
Lösungen für schwere und beschädigungsempfindliche Werkstücke
Für die Entnahme von metallischen Werkstücken aus Schüttgutbehältern,
wie z. B. Stalhkisten oder Gitterboxen, bietet NSM ab sofort zwei unterschiedliche Konzepte an:
den klassischen Portalentlader, der für Werkstücke mit Stückgewichten bis zu ca. 2 kg eingesetzt
werden kann und den neuen Bandentlader, der speziell für die teileschonende Kistenentleerung mit
hoher Entleerleistung entwickelt wurde.
Beide Systeme sind extrem platzsparend konzipiert und eignen sich aufgrund Ihrer autonomen
Steuerung auch für die Nachrüstung an bestehenden Anlagen.
Funktionsprinzip Portallader:
Der Schüttgutbehälter wird mittels Handhubwagen oder Stapler unter dem
Magnetentlader auf dem Hallenboden positioniert. Im Anschluss taucht der
Magnet an sechs fest definierten Positionen in die Kiste ein. Das Aufsetzen
des Magneten wird dabei sensorisch erfasst. Der Magnet wird eingeschaltet
und vom Hubwerk auf die geforderte Übergabehöhe gehoben. Die Laufkatze
verfährt den Magneten mitsamt der daran befindlichen Werkstücktraube und
überführt die Werkstücke mit dem Abschalten des Magneten an die
kundenseitige Übergabeposition.
Funktionsprinzip Bandentlader:
Der Schüttgutbehälter wird vom Werker in den Aufnahmerahmen einer Neigevorrichtung
eingestellt. Nach Quittierung taucht nun ein abgewinkeltes Magnetförderband in
die Kiste ein. Über die magnetische Umlenkrolle am Fördererkopf werden die
Werkstücke angezogen und vom umlaufenden Gurt durch integrierte,
permanentmagnetische Haftleisten vertikal nach oben abgezogen. Mit fortschreitender
Entleerung der Kiste unterstützt die Neigevorrichtung die Pulkbildung des Schüttgutes
und erlaubt in Kombination mit den sich automatisch anpassenden Fördererstellungen
eine, über den gesamten Prozess möglichst homogene, diskontinuierliche
Systemleistung.
Hinter der Umlenkung auf das horizontale Förderersegment liegen die Werkstücke
chaotisch verteilt auf dem Gurt und werden dem Folgeprozess zugeführt. Durch die
Integration einer Entmagnetisierungsspule lassen sich unerwünschte
Aufmagnetisierungseffekte vielfach schon vor der Weiterleitung der Teile in die
nachfolgende Be-/Verarbeitung neutralisieren.